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Foto: Michael Jaeger, Düsseldorf
6 FRAGEN AN FRIEDHELM KUCHE
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Friedhelm Kuche 360
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Ihre Arbeitsgebiete sind sehr vielfätig - Innenarchitektur, Messearchitektur und Kommunikationsdesign, und ab und zu auch Produktdesign. Wieso so viele unterschiedliche Dinge?

Friedhelm Kuche: Ich bin sehr interessiert an Neuem. Während meines Innenarchitekturstudiums arbeitete ich bei Manfred Heider, einem meiner Dozenten, in dessen Industrialdesign-Studio. Hier hörte ich zum ersten Mal von Dingen wie Entformungsschrägen und befasste mich mit dem Zeichnen
der Konstruktionspläne für Leuchtengussteile. Aber ich konnte auch gleichzeitig meine Vorstellungen von Gestaltung bei ersten Innenarchitektur-
und Messeprojekten einbringen. Das Hin-und-Her-Switchen zwischen ver-
schiedenen Disziplinen hat schon damals meine Fantasie außerordentlich beflügelt.
 

Wann haben Sie ihr eigenes Studio gegründet?

Friedhelm Kuche: Nach Jahren der freien Mitarbeit mit hoher Projektver-
antwortlichkeit war für mich 1996 die Selbstständigkeit der einzig vorstell-
bare Weg. Am Anfang langsam, später mit zunehmendem Tempo, kamen
tolle Projekte zusammen; 2000 war es dann so weit: Ich konnte eigene
Mitarbeiter einstellen und ein neues Büro musste her.
 

Wie kam es dazu, dass Sie sich mit Kommunikationsdesign beschäftigten?

Friedhelm Kuche: Das entstand über einen längeren Zeitraum, in dem ich beratend für ein Unternehmen tätig war, das zwar sehr gute Produkte hatte, aber in meinen Augen nach Außen keine Einheitlichkeit vermittelte. So machte ich Vorschläge, wie Produkte zu überarbeiten seien, damit sie gewissermaßen eine Familie bildeten und setzte meine Vorstellungen um, wie Kataloge und ein Internetauftritt auszusehen hätten.
 

Heute entwickelt und programmiert Friedhelm Kuche 360 auch Internet-
auftritte von Unternehmen. Betrachten Sie dies eher als kurzen Abstecher
in neue Gefilde oder als langfristige Ausrichtung?

Friedhelm Kuche: Ja, das ist eine ganz spannende Entwicklung. Aus
unserer besonderen Sichtweise als Innenarchitekten und Designer
entstehen Websites, die eine klare, reduzierte Sprache sprechen und

deren Strukturen sich schnell erschließen. Ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil, wenn man daran denkt, wie oft wir uns bei der Recherche nach Produkten darüber ärgern im Netz Gesuchtes erst nach mehreren Anläufen oder überhaupt nicht zu finden, weil die Strukturen von Websites nicht so angelegt sind, wie ein Mensch denkt. Oder darüber, dass Unternehmen oder Agenturen das Suchverhalten oder die Bedürfnisse z.B. von Architekten nicht genügend kennen. Hier gibt es für uns auf jeden Fall noch viel zu tun.
 

Beeinflusste die neu hinzugekommene Disziplin Kommunikationsdesign die Ergebnisse in den Bereichen Messe- und Officedesign?

Friedhelm Kuche: Ja, ganz eindeutig. Wenn wir heute eine Büroetage gestalten oder ein Foyer, dann werden grafische Elemente gleich von Anfang an mitgedacht und präsentiert. Durch unser umfassendes Spektrum können wir zu einem Messestand oder einer Immobilie auch die Marketingmittel gestalten. Dass dabei alles aus einer Hand kommt, spart einem Unternehmen nicht nur Zeit für doppelte Briefings, sondern garantiert auch gegenüber dessen Kunden einen einheitlichen Markenauftritt.
 

In einem Ihrer Projekte sieht man in einem Foyer ein Bild, auf dem ein Flug-
zeug in einem dicht bewachsenen Park steht. Was hat es damit auf sich?

Friedhelm Kuche: Bei dem Real Estate Projekt "Airport Gardens" haben wir nach Bildern gesucht, die dem Betrachter eine Geschichte zum Namen des Gebäudes erzählen. Die Flugzeuge des nahe gelegenen Flughafens werden metaphorisch zu Vögeln und Insekten, die zwischen Bäumen oder auf den Blättern landen. Wenn eine Immobilie solche Geschichten bereit hält, entsteht leichter eine emotionale Verknüpfung zwischen Mieter und Objekt. Von unseren Kunden hören wir immer wieder vom positiven Feedback der Nutzer. Das freut uns natürlich immer sehr. Denn darum geht es doch: Mit dem, was wir gestalten, unserem Alltag mehr Freude und Energie zu geben.

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